Hauptgruppe 2 – KAV

Unsere Mandatare

Hilde Zodl, Kanzleibedienstete, Vorsitzende der ARGE HG II
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Eva Elmontasr DGKS
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Dragan Lukac, Hausarbeiter
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Barjamsa Rakic, Vorarbeiterin
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Zivojin Martinov, Vorarbeiter
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Karim El Montasr, Amtsgehilfe
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Zoran Jovanovic, Hausarbeiter
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Biljar Ismailovic, Abteilungshelfer
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Yousr El Montasr, Sozialarbeiter
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Martin Salamat, Pflegeassistent
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Norbert Artbauer DGKP
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Bernhard Nitsch DGKP

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Andreas Planitzer

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Christa Tuna DGKS

Nicole

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Marion Schlor

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Dominik Strohmer DGKP

Hannes Spilek

Antony Thonakkara (DGKP)

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Umkleidezeiten sind Arbeitszeit

In einem Krankenhaus von der Größe des  AKH´s ist der Weg zu den Garderoben und weiter zu den Arbeitsplätzen endlos. Für die Kolleginnen und Kollegen bedeutet dies, dass sie als Arbeitnehmer enorme Wege zurücklegen müssen und extrem viel Freizeit einplanen müssen, um den Weg von den Garderoben zum Arbeitsplatz zu bewerkstelligen.

In Krankenhäusern haben Ärzte, Krankenschwestern, Pflegepersonal und andere Dienstnehmer jene Dienst- und Schutzkleidung zu tragen, welche die jeweilige Anstaltsordnung vorsieht. Außerhalb des Krankenhausareals ist es den Mitarbeitern in der Regel untersagt, diese Kleidung zu tragen. Sie muss also unmittelbar vor Arbeitsbeginn angezogen und danach wieder ausgezogen und in der Krankenanstalt zurückgelassen werden. 
Das hat rechtliche und hygienische Gründe. Vor allem soll mit dieser Vorschrift vermieden werden, dass Krankenhauserreger nach Hause verschleppt werden. Deshalb darf die Kleidung auch nur in der Wäscherei des Krankenhauses gereinigt und desinfiziert werden.
Die Presse, 14.6.2018

Viele Mitarbeiter kamen zu mir und haben berichtet, dass dafür ein Zeitaufwand von ca. 10 Stunden im Monat, das heißt 10 unbezahlte Stunden die notwendig sind um den Dienst vorschriftsmäßig zu versehen, erforderlich sind.

Dieses Thema haben wir von der ARGE thematisiert und stießen auf taube Ohren. Die „roten“ Personalvertreter taten was sie immer tun, nämlich NICHTS.

Daraufhin haben wir in unserer unendlichen Geduld im Gewerkschafts- wie auch im Personalvertretungsausschuss des gesamten Krankenanstaltenverbundes den Antrag eingebracht, den betroffenen Kolleginnen und Kollegen pauschal 10 Überstunden abzugelten. (Wenn etwas Geld kostet, beschleunigt dies bekanntlich den Denkprozess).
Im Personalvertretungsausschuss war keine Fraktion, außer uns, der ARGE,
für diesen Antrag.

Und nun haben wir eine OGH-Entscheidung  (Oberster Gerichtshof) und damit durchsetzbares Recht – dass Umkleidezeiten und damit verbundene innerbetriebliche Wegzeiten, in Krankenanstalten als Arbeitszeit bezahlt werden müssen.

Wie können Sie die Rechtslage nun für sich nützen?

Wenn Sie Ihre gerechtfertigten Ansprüche geltend machen möchten, dokumentieren Sie die Zeiten, die Sie für das Umkleiden benötigen. Ebenso die Wegzeiten von der Umkleidestelle oder der Wäscheausgabe- und Wäschetauschstelle bis zum dienstlichen Tätigkeitsbereich und umgekehrt.

Die VBO enthält ohnehin eine Bestimmung, wonach der Vertragsbedienstete zur ordnungsgemäßen Führung von Arbeitszeitaufzeichnungen verpflichtet ist. Ein Freizeitausgleich ist nur bis zum Ende des sechsten auf die Leistung der Überstunden folgenden Monats zulässig. Daher haben Sie nach 6 Monaten Anspruch auf Auszahlung der Überstunden. (Eine Mahnklage sorgt dann für die Auszahlung).

Wenn Sie Fragen haben, wenn Sie Unterstützung brauchen – ich bin für Sie da. Als Personalvertreterin der ARGE bin ich politisch unabhängig und es gibt keine Themen, welche mir zu heiß sind.

Sie brauchen Hilfe?  –  die ARGE-Personalvertreter sind für SIE da!