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Erfolgsgeschichte – Wir lassen niemanden im Stich

Einer Kollegin, welche wir seit  5 Jahren begleiteten, wurde die dauernde Invaliditätspension zuerkannt. Diese Kollegin wurde zuerst verdächtigt, einen Krankenstand ungerechtfertigt anzutreten. Wir wurden von der Mehrheitsfraktion vorgeladen und von einer anderen Fraktion bzw. deren Vorsitzende sogar angegriffen. Uns wurde wörtlich mitgeteilt: „Irgendjemand muss die Arbeit machen“.  Wir sind dieser Kollegin  trotzdem beigestanden und dann kam es ans Licht: Eine sehr schwere Erkrankung hinderte sie am Dienstantritt.  Gegen den Bescheid des Bundessozialamtes (30%) haben wir gemeinsam mit Erfolg berufen. Ab nun gehörte sie zum Personenkreis der begünstigten Behinderten. Die Kündigung war nicht mehr so einfach möglich.

Nach der chirurgischen Behandlung, wurden ihr dann von der Leitung des Pflegedienstes ihrer Klinik noch „besonders gute Ratschläge“ erteilt, wie sie die Krankheit und ihre Situation bewältigen könne. Dann kam der nächste Hammer: Brustkrebs. Neuerlich musste die Kollegin unters Messer und sich anschließend einer Chemotherapie unterziehen, die Invaliditätspension wurde ihr befristet zuerkannt.

Nach drei Jahren hat ihr die PVA die Pension jedoch wieder aberkannt. Wir haben sie aber auch damit nicht allein gelassen  und gemeinsam mit unserer Rechtanwältin beim Sozialgericht eine unbefristete Pension erkämpft. Wählen kann uns diese Kollegin nicht mehr – dafür aber ein ihren Lebensumständen angepasstes  Leben führen.

Wir wünschen ihr alles Gute.