Altersgerecht

Für die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer könnten wir uns ein System ähnlich der Behinderteneinstellung vorstellen. Ab einer gewissen Anzahl von Bediensteten muss ein Arbeitnehmer über 50 Jahre aufgenommen werden. Wenn nicht, kostet das eine Ausgleichstaxe. Diese kann bei Bedarf wieder für die älteren Arbeitnehmer – analog der Behinderteneinstellung – verwendet werden. Bei „Überbeschäftigung“ gibt es ebenfall Geld aus dem Topf.

Ältere Arbeitnehmer sind u.U. körperlich nicht mehr so belastbar. Durch Erfahrung und Routine wird dies jedoch oftmals wieder ausgeglichen. Auch sind sie schon etwas „schmerzresistenter“. Das Pflichtbewusstsein ist ausgeprägter, die Familienplanung abgeschlossen. Viele sind in Sachen Arbeitszeit flexibler, da die Kinder nicht mehr aus Kindergarten und Schule abgeholt werden müssen.

Aufgrund des großen Erfahrungsschatzes könnten ältere ArbeitnehmerInnen den jüngeren bei der Umsetzung von Ideen hilfreich zur Seite stehen und darüber hinaus eine Wissenstransferfunktion übernehmen. Ältere Arbeitnehmer bleiben dem Betrieb meist erhalten und gewährleisten damit Stabilität und Kontinuität.