Wien neu denken

Die Stadt Wien benötigt dringend finanzielle  Mittel für Investitionen. Diese sollen durch straffe Strukturen lukriert werden.
Betroffen davon sind neben den Wiener Magistraten auch stadtnahe Betriebe wie die Stadtwerke und der Krankenanstaltenverbund.

Die geplante Strukturreform verursacht Unsicherheit bei vielen Bediensteten.

Erarbeitung konkreter Maßnahmen zum Bürokratieabbau und erkennen von Sparpotentialen in der Stadtverwaltung. Ein Reform- bzw. Einsparungsprozess der mehrere Jahre dauern soll, heißt es.
Vorgegebenes Einsparungsergebnis von mind. 10% des Jahresbudgets…..betrifft jede Magistratsabteilung… jedes Jahr ….bis über das Jahr 2020….

Eine Einsparungssumme im 7stelligen Bereich.

Dass, dies wohl kaum mit Einsparungen im Sachbereich zu
erzielen ist, wird selbst dem kleinsten Rädchen in der Abteilung klar.
Unsere Sorgenfalten als Personalvertreter werden größer….
Um diesen Prozess zu ermöglichen, hat Rot-Grün ein eigenes Instrumentarium aufgesetzt – den Wiener Strukturreform- und Ausgaben-Lenkungsausschuss (WiStA). Den Vorsitz hat der Magistratsdirektor.
Stimmberechtigte Mitglieder sind die vom jeweiligen Bereich betroffenen amtsführenden StadträtInnen. Beratend können diverse Bereichsleiter/innen im Rathaus bzgl. in den ausgelagerten Betrieben zugezogen werden.
Gewerkschafter beteiligen sich sehr kreativ an diesem Prozeß. – siehe Besoldungsreform.-siehe neues Bedienstetengesetz.

Die ARGE wird aufzeigen, wenn Massnahmen zu Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen des Personals führen. Einiges hätten wir schon entdeckt. Einiges an Recherche braucht es noch um dann hier darüber zu berichten.